Factoring für kleine Firmen 2026 — wann es sich lohnt
Lange Zahlungsfristen können selbst gesunde Firmen ruinieren. Factoring verwandelt unbezahlte Rechnungen in 24-48 Stunden in Bargeld. 2026 ist das Angebot für Kleinstunternehmen so groß wie nie, die Kosten unter 1% monatlich.
Wie Factoring funktioniert
Sie verkaufen eine offene Forderung an eine Factoring-Gesellschaft. Innerhalb eines Tages erhalten Sie 80-95% des Rechnungsbetrags, den Rest nach Zahlung des Kunden — abzüglich der Provision. Übliche Kosten: 0,8-1,5% des Rechnungswerts plus Zinsen auf den Vorschuss (WIBOR + 2-4 PP p.a.).
Wann es sich lohnt
Factoring ist sinnvoll, wenn die Marge die Kosten übersteigt. Bei 15% Marge und 1,2% Provision verschlingt die Finanzierung unter 10% des Gewinns. Bewährt sich in Branchen mit langen Fristen: Bau, Transport, B2B. Weniger lohnend bei kurzen Fristen (bis 14 Tage) oder geringer Marge.
Buchhaltung und Steuern
Factoring ist USt-frei (Art. 43 Abs. 1 Pkt. 38). Die Provision ist Betriebsausgabe in PIT/CIT, in KPiR Spalte 13 gebucht. Der Vorschuss ist kein Ertrag — Verrechnungskonto mit dem Factor (Konto 244/249). Der Umsatz bleibt nach der ursprünglichen Rechnung.
Zusammenfassung
Vergleichen Sie vor Vertragsabschluss 3-4 Angebote und verstehen Sie die Gesamtkosten — nicht nur die Provision, sondern auch Zinsen und Zusatzgebühren.