KSeF-Strafen ab 2027: bis zu 100% der Mehrwertsteuersumme. 2026 gibt es Steuerstundung, aber ab Januar 2027 gelten strikte Sanktionen. Erfahren Sie, was Sie erwartet und wie Sie sich schützen.
Strafen für Nichtbefolge von KSeF
2026: Steuerstundung — kein Strafrisiko
2026 ist ein Übergangsjahr mit Steuerstundung. Dies bedeutet:
- Keine administrativen Strafen für Fehler
- Keine Bußgelder für verspätete Meldungen
- Aber: Strafrechtliche Verantwortung bleibt bestehen
- Zeit zur Vorbereitung auf KSeF
Ab 1. Januar 2027: Strafen bis 100%
Ab 2027 gelten ernsthafte Strafen:
- Geldstrafen bis zu 100% der Mehrwertsteuersumme
- Administrative Geldstrafen für Verstöße
- Verschärfung bei wiederholten Verstößen
- Mögliche Regressstrafen
Implementation Timeline
| Zeitraum | Anforderung | Strafrisiko |
|---|---|---|
| Bis 31.01.2026 | Freiwillig | Keines |
| Ab 01.02.2026 | Große Firmen (>2 Mio. PLN) | Steuerstundung |
| Ab 01.04.2026 | Mittlere Firmen (>200k PLN) | Steuerstundung |
| Ab 01.07.2026 | Alle Firmen | Steuerstundung |
| Ab 01.01.2027 | Alle Firmen | Strafen bis 100% |
Was Sie jetzt tun sollten
1. Nicht aufschieben
Nutzen Sie 2026, um KSeF vorzubereiten. Nach Januar 2027 gibt es keine Gnade mehr.
2. Software überprüfen
Stellen Sie sicher, dass Ihr Buchhaltungssystem KSeF unterstützt.
3. Team schulen
Trainieren Sie Ihr Team auf die neue E-Rechnungsstellung.
4. Testen
Nutzen Sie die Test-Umgebung von KSeF, bevor Sie live gehen.
Michał Kowalczyk
Rolle: IT-Spezialist für digitale Steuertransformation
Michał berät Unternehmen bei der KSeF-Implementierung und Compliance.